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9. KAPITEL

Das Durchsetzen der
Neuorientierung
in der Postfatimakirche

       Die folgenden Monate erlebten eine Beschleunigung der Kampagne zur Durchsetzung der Neuorientierung bezüglich der Botschaft von Fatima und der Kirche im allgemeinen.

       Am 29. Juni 2000, zum Beispiel, nur zwei Tage nach der Farce mit Gorbatschow, kam es zu einem scheinbar unzusammenhängenden, aber tatsächlich sehr relevanten Ereignis. Kardinal Castillón Hoyos schrieb einen Brief in seiner Eigenschaft als Präsident der Ecclesia Dei-Kommission, die eigentlich den Zugang zur traditionellen Messe denjenigen gewährleisten sollte, die ihn suchen. In einer Zeit des generellen Disziplinmangels in der Kirche, ist die Ankündigung des Briefes sehr erstaunlich: Die Wahlen in der Priesterbruderschaft Sankt Petri (von Johannes Paulus II. ins Leben gerufen für die Bedürfnisse traditioneller Katholiken) wurden nach Abschluss des Generalkapitels aufgehoben. P. Josef Bisig, der von einer überwältigenden Mehrheit des Kapitels nominiert und gewählt worden war, musste zurücktreten. Kardinal Castrillon Hoyos würde der Bruderschaft schlicht und einfach einen Kandidaten nach seinem Geschmack aufzwingen. Weiterhin würden die Rektoren der beiden Seminare der Bruderschaft durch etwas liberalere ersetzt werden.

       In seinem Brief tut der Kardinal die Gründe kund:

       Ihr wisst sehr gut, dass euer Seminar von vielen Menschen in der Kirche beobachtet wird und daher in jeder Hinsicht beispielhaft sein muss. Im besonderen ist es nötig, einen bestimmten Geist der Rebellion gegen die heutige Kirche zu vermeiden und zu bekämpfen, ein Geist, der leicht Anhänger findet unter den jungen Studenten, die wie alle jungen Leute schon extremen und rigorosen Positionen zuneigen.254

       In einem späteren Interview in 30 Tage, erklärte der Kardinal, er wollte nur der Bruderschaft helfen, “das Gleichgewicht zu finden zwischen ihrem ursprünglichen Charisma und dem Ergebnis ihrer Eingliederung in die heutige kirchliche Realität.”255

       Beachten Sie die zwei Formulierungen: “Geist der Rebellion gegen die heutige Kirche” und “Eingliederung in die heutige kirchliche Realität.” Die Seminaristen der Priesterbruderschaft sind getaufte Katholiken. Sie wurden in der katholischen Kirche geboren und getauft und traten in die Seminare der Bruderschaft ein, um auf traditionelle Weise ausgebildet zu werden und die traditionelle lateinische Messe zu feiern.

       Jetzt aber wird diesen jungen Männern, die nie ins Schisma gegangen sind, mitgeteilt, dass sie trotzdem in die “heutige Kirche” und die “heutige kirchliche Realität” eingegliedert werden müssten. Wenn sie aber schon Katholiken sind, was ist das dann, wo sie “eingegliedert” werden müssen? Ist das die katholische Kirche? Ganz sichtlich ist sie das nicht! Das, worüber der Kardinal spricht, ob er das nun weiss oder nicht, ist die Anpassungskirche, die Kirche der Neuorientierung. Wir wissen das, denn die Priester und Seminaristen der Priesterbruderschaft Sankt Petri sind zweifellos Katholiken und wenn sie also wo eingegliedert werden müssen, dann kann es nicht den katholische Kirche sein, sondern nur etwas anderes.

       Das ist der Grund, warum wir über die Stalinisierung der Kirche sprechen. Es ist nicht so, als wäre die Kirche völlig überwältigt worden oder hätte aufgehört zu existieren, denn das ist unmöglich, viel eher hat sich eine Art trojanisches Pferd in die Kirche eingeschlichen, eine Art Kirche in der Kirche, eine Sammlung neuer Praktiken und Meinungen, die man nie zuvor in der Kirche gesehen hatte und die nun behaupten, das wäre die Kirche.

       Im September 2000 begegnen wir einem weiteren dramatischen Beispiel der Anpassung der Kirche. Vom 12. bis zum 19. September war Roger Kardinal Etchegaray in Rotchina, um einem “Symposion über Religionen und den Frieden” beizuwohnen. Dort feierte er dann die Messe in der Gegenwart der schismatischen Bischöfe der Katholischen Patriotischen Assoziation (KPA). Die Messe wurde im Heiligtum der Gottesmutter Auxilium Christianorum, das das rotchinesische Regime der katholischen Kirche gestohlen hatte gefeiert.256

       Die KPA wurde Anfang der Fünfzigerjahre gegründet, um die katholische Kirche, die der Vorsitzende als “illegal” erklärt hatte zu ersetzen. Die KPA ist daher eine, von der kommunistischen Regierung gegründete menschliche Organisation, die als “Kirche” dargestellt wird, und der die katholischen Chinesen angehören müssen. Die Verfassung der KPA weist die Unterwerfung unter den Papst ausdrücklich zurück und erklärt sich als unabhängig von Rom. Die Bischöfe und Priester der KPA sind daher per Definition Schismatiker.

       Über 100 Bischöfe wurden von der KPA schon ohne päpstlichen Mandat konsekriert und, schlimmer noch, diese illegitimen Bischöfe erklärten öffentlich ihre Treue gegenüber dem kommunistischen Regime in China und distanzierten sich von jeglicher Treue oder Unterwerfung unter den Papst. 1994 schrieben die Bischöfe der KPA einen sogenannten Hirtenbrief, in dem sie Chinas Politik der Bevölkerungskontrolle, einschliesslich der Zwangsabtreibung für alle Frauen, die bereits ein Kind haben, unterschrieben und somit die chinesischen Katholiken auffordern, diese Monstrosität zu unterstützen.

       Die KPA ist eine, von Kommunisten gegründete und geleitete häretische, schismatische und abtreibungbefürwortende Organisation und dennoch hat der Vatikan kein Schisma erklärt und keine Exkommunikation. Stattdessen ging Kardinal Etchegaray nach China und feierte die Messe vor den Bischöfen der KPA und in einem marianischen Heiligtum, das der katholischen Kirche gestohlen worden war. Etchegaray sagte sogar, dass er “die Papsttreue der Katholiken in der offiziellen Kirche anerkenne.” Was für eine Art Unsinn ist denn das?

       Während Etchegaray in China war, wurde ein 82 Jahre alter Priester der katholischen “Untergrundkirche” ins Koma geprügelt und von einer “Sicherheitspolizei” ins Gefängnis geworfen.257 In Übereinstimmung mit seiner Ostpolitik hat der Vatikan keinen Protest geäussert, weder über das fast tödliche Verprügeln dieses Priesters, noch über die Verhaftung, Einkerkerung und Folterung der treuen katholischen Bischöfe, Priester und Laien durch das rotchinesische Regime. Das ist die Frucht der neuorientierten Aufgabe der berechtigten Opposition zum Bösen und das wird auf lange Sicht noch seinen Effekt auf weitere Millionen haben, die ihren Glauben verlieren werden, weil die Kurie nicht mehr mit dem alten Zorn das Böse bekämpft.

       Auch hier sehen wir die unterschiedliche Behandlung gegenüber den traditionalistischen Katholiken, die irgendwie ein Hindernis für die Neuorientierung sind und denen, die sie voll annehmen. Erzbischof Marcel Lefebvre wurde 1988 öffentlich als schismatisch und exkommuniziert erklärt in einem Motu Proprio, das für die päpstliche Unterschrift berit war nur 48 Stunden, nachdem der Erzbischof ohne päpstlichen Mandat vier Bischöfe konsekriert hatte - eine Handlung, die er in dem Bemühen setzte (wie irrig das manche auch ansehen mögen), die die katholische Tradition in einer Kirche, die scheinbar verrückt geworden ist, bewahren sollte.258

       Die Rotchinesen aber haben die Weihe von über hundert Biscöfen ohne päpstlichen Mandat für ihre "Kirche" veranlasst und der Vatikan setzt keine Sanktionen. Im Gegenteil, man sendet einen Kardinal als Räpresentanten, um einigen der illegitimen Bischöfe zu gefallen. Warum diese crass unterschiedliche Behandlung? Die Antwort ist, dass Erzbischof Lefebvre die Anpassung ablehnte, während die rotchinesischen Bischöfe sie verkörpern.

       Aber es kommt noch schlimmer. Nach einem offenen Protestbrief der Kardinal Kung Foundation an Kardinal Sodano und andere Mitglieder der römischen Kurie, haben Priester der KPA in amerikanischen Diözesen die missio canonica und alle Fakultäten erhalten. Das wurde von Erzbischof Levada von San Francisco bestätigt.259

       Hier liegt ein wortwörtliches und sichtbares Eindringen der kommunistischen Macht in die Kirche vor. So hören diese Priester Beichten römisch katholischer Gläubiger und erfahren die geheimen Sünden unzähliger Amerikaner, was ohne weiteres für Material zur Erpressung durch die kommunistischen Herren in China sorgen könnte.

       Es kann keine dramatischere Demonstration der Anpassung geben. Aber die Anwesenheit dieser Priester in amerikanischen Pfarren ist nur ein Bild des ganzen Prozesses, der in Metz in Frankreich 1962 ausgeweitet wurde, als man die Zugbrücke der Kirche den Mächten dieser Welt herunterliess.

       Ein weiteres trauriges Beispiel für die Anpassung ereignete sich am 8. Oktober 2000: eine Zeremonie im Vatikan, die verschiedene Dinge Maria “anvertraute” - ein Widmungsakt für die Massen, um sie von der Weihe Russlands abzulenken. Während dieser Zeremonie wurden “alle Völker,” die Welt, die Arbeitslosen, ja sogar die “Jugend, die nach einem Sinn sucht” - alles und jedes, nur Russland nicht - der Muttergottes anvertraut. Am Tag vor der Zeremonie wurde die Rezitation des Rosenkranzes auf dem Petersplatz per Satellit weltweit ausgestrahlt. Aber eins fehlte: die Fatimagebete. Niemand im Vatikan betete: “Oh mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle und führe alle Seelen in den Himmel, besonders diejenigen, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.” Ausserdem wurde ein Geheimnis von Schwester Lucia vor den Kameras im Karmel von Coimbra rezitiert. Die Schwester machte einen erbarmungswürdigen Eindruck und rezitierte das Fatimagebet - auf portugiesisch. Sie war zu einer Requisite auf einer Werbebühne degradiert worden.

       Hier sehen wir die Sergianisierung der Botschaft von Fatima, die Anpassung Fatimas an die Welt. Die Muttergottes von Fatima wird zur Muttergottes der Arbeitslosen und zur Muttergottes der, nach einem Sinn suchenden Jugend; und der Rosenkranz verliert das Fatimagebet.

       Und das führt uns an den Beginn des Jahres 2001. P. Gruner leitete immer noch sein effizientes Fatimaapostolat. Also schrieb Kardinal Castrillon Hoyos am 16. Februar 2001 an P. Gruner, um seiner Drohung der Exkommunikation vom Juni 2000 zu wiederholen. Würde P. Gruner mit seinen Aktivitäten nicht aufhören, dann gäbe es “definitive Massnahmen, die für alle Betroffenen sehr schmerzhaft wären.”

       Im selben Brief lieferte der Kardinal eine weitere Demonstration der Neuorientierung. Gemäss Castrillon Hoyos “erschien die Selige Mutter den drei kleinen Sehern der Cova da Iria am Anfang des Jahrhunderts und legte ein Programm der Neuevangelisierung vor, in dem sich die ganze Kirche beschäftigt findet und das im Morgengrauen des dritten Jahrtausends noch dringlicher ist.” Die Muttergottes von Fatima wurde so nun zur Muttergottes der Neuevangelisierung - worüber sie nie ein Wort gesagt hatte!

       Die Gottesmutter kam nicht nach Fatima, um dort ein Programm der Neuevangelisierung vorzutragen, ein Schlagwort, das die neue und wirkungslose Kampagne bezeichnet, den allmählich sterbenden Glauben derjenigen, die schon Katholiken sind, aufzufrischen.260 Und die Muttergottes ist auch nicht gekommen, um irgendwelche anderen obskuren Schlagworte, die die Kirche seit mehr als vierzig Jahren überschwemmen zu bringen: der ökumenische Dialog; der interreligiöse Dialog; Solidarität; die Zivilisation der Liebe; die Inkulturation; die Geschwisterlichkeit; etc. Die kam, die alte Evangelisierung zu verkündigen, das Evangelium Jesu Christi. Eine Gruppe von Förderern P. Gruners schrieb an den Kardinal:

       Eminenz, wo kann man irgend eines der Elemente aus Ihrer Wiedergabe der Botschaft von Fatima erkennen? Wo ist der Himmel und wo ist die Hölle, den Sie sprechen nur vage von den "letzten Wirklichkeiten" - ein Ausdruck, den jeder Freimaurer annehmbar fände? Wo ist der Triumph des Unbefleckten Herzens? Wo sind die Weihe und die Bekehrung Russlands? Wo sind die Warnungen der Muttergottes? Wo in der Tat ist die ganze Botschaft von Fatima?

       Die Botschaft von Fatima wurde schlicht und einfach weggeschrieben und in Schlagworte der Anpassung verwandelt. Und in einer Linie mit der stalinistischen Anpassung der Kirche würde man nun einen jeden, der es wagte, sich in dem früheren Verständnis der alten Wörter auszudrücken zensurieren. In dem selben Brief vom 16. Februar verlangte Kardinal Hoyos, dass P. Gruner bestimmte Meinungen in der Zeitschrift seines Apostolates, die der Kardinal anstössig fand “öffentlich zurücknähme.” In einer Kirche, die überflutet ist mit Häresien, die den Glauben von Millionen untergraben und ihre Seelen in Gefahr gebracht haben, wünscht dieser Kardinal den Fatima Crusader zu zensurieren! Warum? Weil die Zeitschrift es gewagt hatte etwas zu kritisieren, nicht etwa katholische Lehren über den Glauben und die Moral, sondern die “umsichtigen” Entscheidungen von Kardinal Sodano und seinen Mitarbeitern - einschliesslich ihrer Pressekonferenzen und Diners mit so etwas wie Michael Gorbatschow, oder ihre gemütlichen Beziehungen mit der schismatischen KPA und ihrem Versuch, die Botschaft von Fatima unter einem Berg falscher Auslegungen zu begraben.

       Die Behandlung von P. Gruner, der Priesterbruderschft Sankt Petri, Erzbischof Lefebvres, der Priesterbruderschaft St. Pius X. und anderer angeblicher Hindernisse für die Neuorientierung des Zweiten Vatikanums, illustriert die Tatsache, dass die Situation in der nachkonziliaren Kirche der, vom heiligen Basilius am Höhepunkt der arianischen Krise beklagten sehr ähnlich ist: “Nur ein Verbrechen wird jetzt schärfstens bestraft: die genaue Befolgung der Traditionen unserer Väter. Aus diesem Grund werden die Frommen aus ihren Ländern verjagt und in die Wüste getrieben.”

       Komischerweise hat Kardinal Ratzinger über das sogenannte “Lefebvreschisma” 1988 in seiner Rede an die chilenischen Bischöfe die Beobachtung gemacht:

       Das was früher als das Heiligste angesehen wurde, scheint plötzlich die am strengsten verbotene Sache, die eine Sache, die ohne Gefahr verboten werden kann. Es ist nicht tolerierbar, dass man Entscheidungen, die seit dem Konzil getroffen wurden kritisiert. Auf der anderen Seite aber, wenn die Menschen uralte Gesetze oder sogar die grossen Wahrheiten des Glaubens, besonders die körperliche Jungfräulichkeit Mariens, die leibliche Auferstehung Jesu, die Unsterblichkeit der Seele usw. hinterfragen, dann beschwert sich niemand oder tut das nur mit der äussersten Zurückhaltung. All dies führt eine grosse Anzahl der Leute dazu sich zu fragen ob die Kirche heute wirklich dieselbe ist wie die von gestern oder ob man sie mit etwas anderem ausgewechselt hat, ohne es den Leuten zu sagen.

       Noch merkwürdiger ist, dass Kardinal Castrillón Hoyos dasselbe Eingeständnis machte. In dem schon erwähnten Interview in 30 Tage sagte er: “Die grosse Dringlichkeit der heutigen Zeit, ist den Leuten zu zeigen, dass die Kirche von heute dieselbe Kirche ist, die sie immer war.” Warum aber gibt es eine solche “Dringlichkeit” überhaupt? Warum wäre eine solche Darstellung überhaupt notwendig, wenn es nicht einen sehr guten Grund gäbe zu vermuten, dass die Kirche wirklich verändert wurde?

       Der heilige Paulus zitiert bezüglich der Blinden den Propheten Isaias (6:9):

       Verstockt ist das Herz dieses Volkes; und seine Ohren sind schwerhörig, und seine Augen sind verschlossen, damit es mit den Ohren ja nicht höre, in seinen Herzen nicht verständig würde und sich bekehre und Heilung bei mir fände (Apg.28:27).

Schwester Maria Lucia vom Unbefleckten Herzen in einer Photographie in Fatima am 13. Mai 1967, anlässlich der Pilgerfahrt Paul VI.. Sie trat am Gründonnerstag 1948 in den Carmel von Coimbra ein, wo sie noch ist.

Notes:

254 Brief an das Generalkapitel der Priesterbruderschaft Sankt Petri, 29. Juni 2000.

255 30 Tage, no. 11, 2000, p. 17

256 Cf. Zenit, 19. September 2000.

257 Cf. CWN Newsletter, 18. September 2000.

258 Das Kirchenrecht anerkennt das Recht einer Person, einem ausdrücklichen Befehl einer höheren Autorität, selbst dem Papst, in einem bestimmten Umstand, nach entsprechender Überlegung und Gebet zuwiderzuhandeln, wenn sein, durch die katholische Lehre geschultes Gewissen ihn davon überzeugt, so handeln zu müssen (can. 1323, 4°; 1324, §1,8°; §3). Ausserdem ist im Gesetz der Ungehorsam in einem bestimmten Fall kein schismatischer Akt. Es ist kein Akt des Ungehorsams, wenigstens nicht subjektiv, wenn sich jemand nicht gebunden fühlt, den Befehl einer höheren Autorität zu beachten, wenn die Bewahrung des Glaubens und das Wohl der Kirche es verlangen. Es würde hier zu weit führen, den Akt des Erzbischofs vom 30. Juni 1988 zu diskutieren, aber es gibt sehr gebildete Theologen und Rechtsexperten, die eine sehr gute Untermauerung der subjektiven und objektiven Verteidigung dieser Handlung bieten (So Patrick Valdrini, Institute Catholique, Paris und Graf Neri Capponi, Emeritus der Universität Florenz). Sogar einige Kardinäle haben in verschiedenem Masse diese Handlung des Erzbischofs verteidigt.

259 Cardinal Kung Foundation, “Open Letter to the Vatican,” Sec. III., 28. März 2000. Erzbischof Levada enthüllt, dass das “Apostolische Ministerium” der KPA-Priester “nach, vom Heiligen Stuhl empfangenen Direktiven ausgeführt wird.”

260 Cf. John Vennari, “Catholicism Dissolved, the New Evangelization,” 1-4, Catholic Family News, Oktober 1998-Jänner 1999. Die Neuevangelisierung wird beschrieben als eine Evangelisierung “neu in ihrem Eifer, neu in ihren Methoden und neu in ihrer Ausdrucksweise.” Unter diesem Schlagwort wird dann die rüpelhafte “charismatische Bewegung” gerechtfertigt, der Rock'n Roll-Eucharistische Kongress, Weltjugendtage unter dem Spitznamen “Catholic Woodstock” und ähnliche Veirrungen.


          

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