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16. KAPITEL

Was kann man
inzwischen tun?

Die Mittel, die den Gläubigen zustehen

Erstens: Die Weihe Russlands:

       Damit meinen wir ganz genau das was die Gottesmutter in Fatima verlangt hat: Die unmittelbare Weihe Russlands, namentlich und unmissverständlich, an das Unbefleckte Herz Mariae, und zwar in einer feierlichen öffentlichen Zeremonie durch den Papst und alle katholischen Bischöfe des Erdkreises.

       Wir bitten den Papst, allen katholischen Bischöfen (mit Ausnahme derer im Gefängnis oder durch Krankheit verhindeten) unter der Androhung der Exkommunikation zu befehlen, Russland spezifisch, feierlich und öffentlich mit dem Papst zu weihen, am selben Tag und der selben vom Papst festgelegten Stunde.

       Manche werden sagen, es sei bereits zu spät, die Weihe durchzusetzen und dass es nutzlos sei, sie weiterhin zu fordern. Das ist ganz einfach nicht so. Unser Herr Selbst offenbarte Schwester Lucia in Rianjo im August 1931:

       Mache Meinen Ministern bekannt, dass, vorausgesetzt sie folgen dem Beispiel des Königs von Frankreich und schieben die Ausführung meines Befehls hinaus, so werden sie ihm in ihr Unglück folgen.... Sie wollten meinen Befehl nicht befolgen. So wie der König von Frankreich, werden sie das bereuen, und sie werden es tun, aber es wird spät sein. Russland wird seine Irrtümer bereits auf der Welt verbreitet haben, die Kriege und die Verfolgung der Kirche verursachen. Der Heilige Vater wird viel zu leiden haben.340

       Und doch, wie unser Herr bei dieser Gelegenheit offenbarte: “Es wird nie zu spät sein, an Jesus und Maria zu appellieren.” Das heisst, auch wenn wir jetzt unter den Konsequenzen der Hinauszögerung der Ausführung des himmlischen Befehles leiden, so könnten die schlimmsten dieser Konsequenzen, einschliesslich der Vernichtung mehrerer Nationen immer noch vermieden werden, wenn der Befehl Russland zu weihen befolgt wird, wie spät es auch sein mag.

       Es ist himmelschreiend, dass die Furcht vor den Menschen - die Furcht, die Russisch-Orthodoxen zu beleidigen - bislang die Verhinderung des himmlischen Friedensplanes zugelassen hat. Als Mitglieder der streitenden Kirche können wir nicht weiter zulassen, dass diejenigen, die für den kranken Papst sprechen erklären, dass der Heilige Vater eindeutig, mit Autorität und definitiv erklärte, dass die Weihe vollzogen wäre. Wir haben gezeigt, dass der Papst selbst öffentlich das genaue Gegenteil gesagt hat. Wir müssen den Papst bitten, so offensichtlich schlechten Rat seiner Umgebung zurückzuweisen und stattdessen dem Rat des Himmels zu folgen.

Zweitens: Die Veröffentlichung des kompletten und ungekürzten dritten Geheimnisses von Fatima:

       Diese Veröffentlichung müsste den Text der Worte der seligen Jungfrau enthalten, die vielleicht die, am 26. Juni 2000 veröffentlichte Vision erklären. Das so ein Text existiert wurde durch einen Berg von Evidenz in moralischer Sicherheit bewiesen, die auf einen Text von einer Seite und etwa 25 Zeilen in Briefform deuten, der die Worte der Jungfrau selbst enthält.

       Die Kirche und die Welt haben das Recht, den Text zu kennen, da er offensichtlich heilsbringende Hinweise über die gegenwärtige Krise enthält. Die klaren Hinweise des Heiligen Vaters, dass der Text sich auf die Apostasie und den in der Apokalypse beschriebenen Fall der geweihten Seelen bezieht, zeigt uns wahrscheinlich, dass er selbst gezwungen wurde, das Geheimnis nicht in seiner Vollständigkeit zu veröffentlichen, sondern sich mit ein paar Hinweisen zu begnügen. Währenddessen fahren diejenigen, die die täglichen Angelegenheiten der Kirche kontrollieren - an erster Stelle Kardinal Sodano - fort, die Wahrheit über ihre gescheiterte Regierung der Kirche zu begraben.

Drittens: Ein Aufruf zum täglichen Gebet des Rosenkranzes:

       Der Rosenkranz ist unendlich viel mächtiger, als jede vom Menschen erfundene Waffe. Da gibt es keine Schwierigkeit, die nicht besiegt, keine Schlacht, die nicht gewonnen werden kann mit der Hilfe des Rosenkranzes. Wenn genug Katholiken den Rosenkranz mit der richtigen Intention beten, dann werden die Feinde der Kirche ihrer Bastionen in ihr beraubt und aus ihr vertrieben werden. Wie Fatima selbst uns zeigt. Wie Fatima selbst uns zeigt, ist durch den Willen Gottes die Jungfrau Maria unsere Zuflucht und unsere Hilfe in der Zeit der Krise. In dieser schlimmsten aller Krisen muss die ganze Kirche mit dem täglichen Gebet des Rosenkranzes an sie appellieren.

       Während wir nicht warten sollten und müssen, einen ewigen Rosenkranzkreuzzug auf allen Ebenen der Kirche, wo immer wir können auszurufen, so sollten wir auch den heiligen Vater bitten, solch eine Kampagne in der ganzen Kirche auszurufen und zwar durch das Verfassen von jährlichen Enzykliken über den Rosenkranz, wie es Leo XIII. getan hat und durch die Ernennung eines Dikasteriums in der römischen Kurie zur Förderung des Rosenkranzes zu eröffnen. Solche Initiativen müssen allerdings in Übereinstimmung mit der ganzen authentischen katholischen Lehre sein und den Praktiken, die die grossen Privilegien Unserer Lieben Frau fördern.

       Der Rosenkranz sollte zudem das Gebet enthalten, dass von der Gottesmutter als Zusatz gegebn wurde: “Oh, mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle und führe alle Seelen in den Himmel, besonders diejenigen, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.”

Viertens: Die Förderung der Sühnesamstage:

       Diejenigen, die sich bemühen, die Botschaft von Fatima zu revidieren, haben auch versucht, diesen Teil der Botschaft zu begraben, zusammen mit allen anderen katholischen Elementen. In der Tat ist das ganze Konzept des Menschen, der Gott und der Gottesmutter gegenüber für die Blasphemien und andere Sünden Sühne leistet, in der Neuorientierung der Kirche gewaltig eingeschränkt worden. (Eines der Schlüsselelemente, das in der Neuen Liturgie verdunkelt wird, ist, dass die Messe ein Sühneopfer ist und nicht bloss ein Lobopfer).

       Die Sühnesamstage sind ein vom Himmel erwähltes Mittel, um in unserer Zeit wieder den Sinn für die Notwendigkeit der Sühne durch die Mitglieder der Kirche zu erwecken. Wer kann bezweifeln, dass jetzt, mehr denn je, die Kirche ihre Bemühungen erneuern muss, Gott und der Unbefleckten Sühne zu leisten, um den Ausbruch von Gottes Zorn zu verhindern. Nun ist aber der Zorn Gottes auch etwas worüber wir von modernen Kirchenmännern nichts hören. Durch das Fördern der Sühnesamstage würde der Heilige Vater die Kräfte der Kirche in dieser kritischen Zeit auf die Sühne hinlenken.

Fünftens: Die Wiedererrichtung der Verehrung des Unbefleckten Herzens in der ganzen Kirche:

       Nur das Unbefleckte Herz wurde vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt und kam nie unter die Herrschaft des Satans. In der Betrachtung des einen und einzigen sündenlosen Unbefleckten Herzens Mariae, werden wir auch auf unsere Verkommenheit aufmerksam gemacht und die Notwendigkeit der Taufe und der anderen Sakramente der Kirche, um unseren Gnadenstand zu bewahren.

       Die einzig katholische Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariae ist eine Widerlegung der Neuorientierung der Kirche, deren Ökumenismus die Bedeutung der Unbefleckten Empfängnis und der Himmelfahrt aus falschem Respekt für die Empfindlichkeiten der Nichtkatholiken herunterspielt. Das ist genau der Grund, warum, wie die Muttergottes gesagt hat, Gott in der ganzen Welt die Verehrung des Unbefleckten Herzens verbreiten möchte. Got will, dass die ganze Welt sieht, dass es die katholische Kirche ist und keine andere, die die einzige Arche der Erlösung ist.

Sechstens: Die Entlassung der Angeklagten und ihrer Kollaborateure:

       Manche werden einwenden, dass es der Höhepunkt der Arroganz ist, wenn einfache Laien den Papst bitten, so hochrangige Prälaten zu entlassen.. Im Gegenteil aber ist es unsere Pflicht, den Papst um die Entlassung so irriger Prälaten zu bitten, die die Herde in Gefahr bringen.

       Ein Heiliger der katholischen Kirche gibt uns das Beispiel, dem wir folgen müssen, wenn die Gläubigen es mit einem abwegigen Prälaten zu tun haben, der die Kirche schädigt.341

       Der heilige Johannes Gualberto lebte im 12. Jahrhundert. Er ist nicht nur ein Heiliger, sondern auch der Gründer der Valambrosianischen Benediktiner. Sein Festtag ist am 12. Juli im alten Kalender. Die heroische christliche Tugend des Heiligen zeigt sich darin, dass er dem Mörder seines Bruders verzieh. Als er den unbewaffneten und unverteidigten Mörder in einer Sackgasse traf, wurde der heilige Johannes (noch nicht Mönch) zum Verzeihen bewegt, als der Mörder seine Arme in Kreuzesform erhob und um des gekreuzigten Christi Willen um Verzeihung bat. Der heilige Johannes vergab dem Mann, obwohl er ihn mit einer Truppe Soldaten gesucht hatte, um die Rache zu vollenden. An diesem Tag, es war Karfreitag, sah der heilige Johannes das Bild Christi am Kreuz plötzlich lebendig werden und ihm zunicken. In diesem Moment gab unser Herr dem heiligen Johannes eine absolut aussergewöhnliche Gnade, weil er dem Mörder seines eigenen Bruders vergeben hatte. Es war dieser Moment der Gnade, der Johannes dazu brachte Mönch zu werden.

       Wie wir daher sehen können, war Johannes das Modell des christlichen Verzeihens. Wenn er den Mord an seinem Bruder vergeben konnte, dann konnte er jede Untat vergeben. Er war auch ein Mann von grosser Wichtigkeit in der Hierarchie der Kirche, nachdem er ein Kloster gegründet hatte, das haute noch existiert. Der Orden hatte und hat die Leitung einer Kirche in Rom inne, nämlich Santa Prassede, in der man die Säule findet, an der Christus gegeisselt worden war. Die Kirche, die sich in unmittelbarer Nähe von Santa Maria Maggiore befindet, enthält auch ein Gemälde mit dem heiligen Johannes Gualberto, der gerade dem Mörder seines Bruders vergibt - ein wichtiges Ereignis in der Kirchengeschichte.

       Trotz seiner beispielhaften Barmherzigkeit und des Verzeihens und seines grossen Status in der Kirche, zögerte der heilige Johannes Gualberto nicht, die Entfernung eines korrupten Prälaten seiner Zeit zu versuchen. Johannes ging in den Lateran (wo der Papst damals residierte) und verlangte die Absetzung des Erzbischofs von Flrenze, weil er bestimmten einflussreichen Personen Geld bezahlt hatte, damit er zum Erzbischof ernannt wird. Das heisst, er hatte sein Amt gekauft, was die schwere Sünde der Simonie darstellt.

       Nachdem die Beamten des Papstes im Lateran, einschliesslich des heiligen Petrus Damianus, wegen eines angeblichen Beweismangels nicht bereit waren, etwas zu unternehmen, um den Erzbischof zu entfernen, gab Gott dem heiligen Johannes eine besondere Inspiration: Um zu beweisen, dass Gualberto die Wahrheit über den Erzbischof sprach, würde Gott ein Wunder tun. Einer der Brüder im Orden des heiligen Johannes, Bruder Petrus, würde durch ein Feuer gehen und unbeschadet davonkommen, damit die Anklage des Erzbischofs bewiesen würde. Der heilige Johannes rief alle Leute im Ort zusammen und befahl ihnen, ein riesiges Feuer anzufachen mit einer schmalen Passage in der Mitte. Er erklärte ihnen, was passieren würde und warum. Dann ging Bruder Petrus im heiligen Gehorsam durch die enge feurige Passage und kam auf der anderen Seite ungeschoren an. Für seinen eigenen grossen Glauben wurde Bruder Petrus selig gesprochen (Sein Fest ist im römischen Martyrologium am 8. Februar). Als die anwesenden Laien dieses Wunderzeichen sahen, erhoben sie sich auf der Stelle und trieben den Erzbischof buchstäblich aus Firenze. Er musste um sein Leben flüchten und der Papst einen anständigen Ersatz ernennen.

       Was sagt uns dieses Ereignis in der Kirchengeschichte über unsere eigene Position heute? Es zeigt, dass die Laien das Recht haben und die Pflicht, sich vor abwegigen Prälaten, die die Kirche und die Seelen durch ihr Benehmen schädigen zu schützen. Und in dieser Zeit einer unvergleichlichen Kirchenkrise sind wir kaum mit unserem Versuch, dieses Mittel vom Papst zu erreichen alleine.

       Man bedenke, dass der Papst im März 2002 eine kanonische Petition von mehreren Mitgliedern der Erzdiözese San Antonio erhielt, die seine Entfernung forderte mit der Begründung, dass Erzbischof Flores kriminelle Handlungen des Sexualmissbrauchs durch homosexuelle Priester in seiner Diözese gedeckt hatte und Millionen von Dollars Schweigegeld an die Opfer bezahlt hatte. Die Petition erwähnt, dass Flores “in seinem erzbischöflichen Amt grobe Vernachlässigung begangen hat, die zeitlichen Güter der Erzdiözese nicht beschützt und den Glauben seiner Herde in Gefahr gebracht hat, dadurch, dass er den sexuellen Raubtieren im Klerus freien Lauf gelassen hatte.”342 Auf ähnliche Weise haben tausende Gläubige den Zurücktritt von Kardinal Law in Boston gefordert, wegen seiner Komplizenschaft dadurch, dass er Dutzende von homosexuellen Priestern vor der Aufdeckung und Bestrafung bewahrt hat.

       Würde irgend jemand die Gläubigen der Erzdiözesen San Antonio und Boston der Amtsanmassung bezichtigen, dafür, dass sie ihr gottgegebenes und kanonisches Recht, die Entfernung von diesen Prälaten, deren Handlungen soviel Schaden der Kirche und unschuldigen Opfern gebracht hatten ausüben? Durch welchen merkwürdigen Rechtsgrundsatz sind denn dann Prälaten, die in der römischen Kurie arbeiten, von ihrer Rechenschaftspflicht gegenüber dem Papst exempt? Und während der sexuelle Missbrauch der Herde durch ihre eigenen Hirten unter den schlimmstmöglichen Skandalen ist und eine Bewegung unter den Gläubigen gerechtfertigt ist, die sich gegen diese Priester und die Bischöfe, die sie beschützen wendet, so gibt es trotzdem noch einen schlimmeren Skandal. Wir meinen den Skandal, die Vorschriften der Gottesmutter zu missachten, die sie in Fatima der Kirche gegeben hat und deren Ausführung nicht nur die jetzt tobenden Sexskandale verhindert hätte, sondern die ganze Kirchenkrise.

       Das Beispiel des heiligen Johannes Gualberto lehrt uns auch, dass wenn Gott durch einen Botschafter ein Zeichen gibt, dann die Laien sich auf dieses Zeichen verlassen können, selbst wenn die höchsten Prälaten in der Kirche das Zeichen ignorieren. So ist das der Fall mit der Botschaft von Fatima, denn es kann vom Himmel kaum ein grösseres Zeichen geben, als das Sonnenwunder.

       Heute braucht die Kirche mehr denn je wirkliche Soldaten, Männer mit einer schonungslosen katholischen Militanz, die vor keiner Konfrontation mit den Mächten dieser Welt, die die Kirche unterwandert haben, während die Angeklagten zugesehen und die Unterwanderung begrüsst hatten zurückschrecken. Die Kirche braucht Männer, die mit Entschiedenheit handeln um die allgemeine Häresie und die Skandale in der Kirche auszurotten, statt den traditionellen Klerus, der sich weigert, in Kardinal Hoyos “kirchliche Realität von heute integriert” zu werden, zu bedrohen und zu unterdrücken. Die Kirche braucht geistliche Krieger, nicht die Handlanger des Dialogs, des Ökumenismus und der Ostpolitik.

       Die Botschaft von Fatima ruft zu einem geistlichen Krieg - zu einer Schlacht, deren Höhepunkt die Weihe und Bekehrung Russlands und der Triumph des Unbefleckten Herzens sein wird. Die Angeklagten betrachten diese Dinge mit der Verachtung derjenigen, die sich selbst für erleuchteter halten als die Generationen katholischer Heiliger, Kirchenlehrer, Märtyrer und Päpste, deren Militanz durch die Jahrhunderte ein lebendiges Testament ist für die Worte Christi:

       Wenn die Welt euch hasst, bedenket, dass sie mich vor euch gehasst hat! Ja wärt ihr aus der Welt, so würde die Welt ihr Eignes lieben. Da ihr aber nicht aus der Welt seid, vielmehr ich euch aus der Welt auserwählt habe, deshalb hasst euch die Welt (Jo. 15:18-19).

       Glaubt nicht, ich sei gekommen, Frieden in die Welt zu bringen! Nicht den Frieden wollte ich bringen, vielmehr das Schwert! Ich kam, den Sohn mit seinem Vater zu entzweien, die Tochter mit der Mutter, die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; Feinde eines Menschen sind also seine eigenen Hausgenossen (Mt. 10:34-36).

       Während es ein wichtiger Schritt ist, den Papst auf die obengenannte Weise zu adressieren, gibt es klarerweise keine Garantie, dass die Männer, die den Papst umgeben, ihm überhaupt erlauben werden, die Petitionen zu lesen, vor allem, wenn man seine ständig sinkende Gesundheit in Betracht zieht, die ihn ja auch so weit brachte, sich mehr und mehr auf Kardinal Sodano zu verlassen.343 Während wir uns dadurch nicht abschrecken lassen dürfen, so müssen wir dennoch uns selbst mit der Krise befassen, bis der jetzige oder ein zukünftiger Papst klare Handlungen setzt, um sie zu beenden.

       Was können Katholiken in dieser Zeit der Finsternis für die Kirche tun, während wir darauf waren, dass die die sie führen, sie auf den rechten Weg zurückbringen? Wir müssen tun, was immer in unserer Macht steht. Entsprechend unseren Stationen im Leben müssen wir wenigstens das folgende tun:

1. Das Gebet

       An erster und wichtigster Stelle steht das Gebet, vor allem das wirksamste von allen, der Rosenkranz. Wie können wir als einfache Laien oder Priester hoffen, den gegenwärtigen Kurs der Kirche und der Welt zu ändern? Wie können wir die Weihe Russlands zustande bringen, wenn so viele und mächtige Prälaten dagegen sind? Menschlich gesehen, können wir das nicht. Aber mit der Kraft des Rosenkranzes können wir es. Ist das nicht in der Tat der Grund, warum Unsere Liebe Frau von Fatima - klarerweise angesichts unserer gegenwärtigen Lage - zur täglichen Rezitation des Rosenkranzes aufrief? Wie die Muttergottes, von sich in der dritten Person sprechend erklärte: “Nur die Rosenkranzmutter kann euch helfen.”

       An erster Stelle betet daher den Rosenkranz mit der Intention des endgültigen Triumphes der Gottemutter über die Krise in der Kirche und der Welt und zwar durch die Erfüllung der Forderungen von Fatima. Fordern sie ihre Umgebung auf, für die gleiche Intention zu beten. Würden nur zehn Prozent der Katholiken der Welt den Rosenkranz täglich für diese Intention beten, wäre die Schlacht schon gewonnen. Die Geschichte hält fest, dass zehn Prozent der Bevölkerung von Österreich durch das tägliche Rezitieren des Rosenkranzes im Rosenkranzsühnekreuzzug den wunderbaren und sonst unerklärlichen Rückzug der sowjetischen Besatzungsmächte 1955 zustandebrachten. Beginnen Sie daher jetzt mit der Organisation eines Rosenkranzsühnekreuzzuges für die Weihe Russlands und den endgültigen Triumph des Unbefleckten Herzens.

2. Geistliche Werke

       Die Katholiken müssen auch geistliche Werke leisten, so zum Beispiel die Herz Jesu Verehrung (die neun Freitage, Herz-Jesu Bilder in unserer Wohnung und häufige Besuche beim Allerheiligsten) und natürlich die Herz-Mariae Sühnesamstage, wie sie die Muttergottes in Fatima vorgeschrieben hatte. Mit diesen Mitteln kämpfen wir geistlich gegen die unzähligen Sakrilegien und Verbrechen, die an unserem Herrn begangen werden, besonders unseren Heiland im Allerheiligsten Altarsakrament, der unzählige Male durch das Sakrileg der Handkommunion missbraucht wurde, die ein Teil der heutigen Kirchenkrise ist. Wenn wir auf diese Weise Sühne leisten, arbeiten wir auf den Triumph des Unbefleckten Herzens hin.

3. Die Sakramentalien

       Dann gibt es noch die Sakramentalien der katholischen Kirche, durch die die Gläubigen spezielle Gnaden für sich und für andere erwirken können. Dazu gehören das braune und das grüne Skapulier, die der Himmel selbst uns gegeben hat und die in dieser Zeit teuflischer Verwirrung praktisch in Vergessenheit geraten sind.

4. Das Gnadenleben

       Schliesslich müssen wir uns alle bemühen, ein heiligmässiges Leben zu führen durch den häufigen Empfang der Sakramente der katholischen Kirche, deren Gnade uns für die kommenden Kämpfe vorbereitet und uns vor dem Fall mit der Kirchenkrise bewahrt hat, die so viele Opfer verzeichnen muss.

5. Die guten Werke

       Natürlich müssen die Katholiken ihre Gebete mit ihren guten Werken verstärken. Wie der heilige Ignatius sagt, müssen wir beten, als ob alles von Gott abhinge und arbeiten als ob alles von uns abhinge. Was können die Katholiken entsprechend ihrem Status im Leben tun?

Als einfache Laien können wir:

  • uns gegen die Krise bewaffnen, indem wir unseren Glauben kennen und uns über die Botschaft von Fatima und ihre Bedeutung informieren,
  • anderen Katholiken und Nichtkatholiken über die Botschaft von Fatima und ihre Beziehung zur Krise in der Kirche und der Welt erzählen,
  • durch unser Leben ein Beispiel des Glaubens und der Sitten geben,
  • verlangen, dass unsere örtlichen Bischöfe und Priester für die gesunde Lehre und die richtige Liturgie sorgen,
  • die finanzielle Unterstützung den Diözesen und Pfarren verweigern, die erlauben, dass Häresien, moralische Korruption und liturgische Missbräuche sich austoben,
  • und die Absetzung von moralisch und doktrinär korrupten Priestern und Bischöfen verlangen, wie es mit dem von Gott gegebenen Recht übereinstimmt, kirchliche Autoritäten einschliesslich des Papstes um die Erledigung von Beschwerden zu bitten.

Als Priester und Ordensleute können wir zusätzlich:

  • den traditionellen Glauben verteidigen und predigen,
  • jedermann die Botschaft von Fatima bekannt machen und erklären, was sie für die Kirche bedeutet,
  • die Messe für die Intentionen des Unbefleckten Herzens lesen,
  • unsere Oberen, einschliesslich des Papstes aufrufen, die Botschaft von Fatima ernst zu nehmen und alles zu unternehmen, um die Krise der Kirche zu beenden, einschliesslich der Beseitigung der moralisch und spirituell korrupten Führer jeglichen Ranges.

Als katholische Journalisten, Autoren und Herausgeber, können wir:

  • die Wahrheit über die gegenwärtige Krise in der Kirche sagen und ihre Ursachen erklären, wie wir dies in diesem Buch tun,
  • die Verschwörung gegen Fatima erforschen, aufdecken und verurteilen,
  • über die diversen Media, so weit wir können, die Wahrheit über Fatima, wie in diesem Buch zu sehen verbreiten.

Als katholische Laien, Politiker, Industrielle, Wirtschafter, Diplomaten und Militär können wir:

  • den Papst bitten, dem himmlischen Friedensplan zu folgen, statt den gescheiterten Politiken und Verträgen der Kirchenmänner nachzugehen,
  • mit unseren finanziellen Mitteln jene Apostolate und apostolische Initiativen zu fördern, die die authentische Botschaft von Fatima verbreiten und verteidigen,
  • unseren Einfluss benützen, um die Mitglieder der Hierarchie dazu zubringen, in der Erfüllung der Forderungen von Fatima zum Wohl der ganzen Welt mitzuarbeiten.

Notes:

340 Br. Michel, II., pp. 543f.

341 Cf. Coralie Graham, “Divine Intervention,” The Fatima Crusader no. 70, Frühjahr 2002, pp. 8ff.

342 “Abuse Victims File Petition Seeking Removal of Archbishop,” The Wanderer, 4. April 2002.

343 Cf. Newsweek, 8. April 2002. Ein Kurienbeamter wird zitiert: Der Papst ist so schwächlich geworden, “er liest, was immer man ihm zu lesen gibt. Meistens unterschreibt er... was immer man ihm zum Unterschreiben gibt.”

      

          

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