APPENDIX I
PETITION
an den Heiligen Vater, Johannes Paulus II.
betreffend die Handlungsweisen von
Angelo Kardinal Sodano, Joseph Kardinal Ratzinger,
Dario Kardinal Castrillón Hoyos und Tarcisio Kardinal Bertone
Heiliger Vater,
Wir als treue Mitglieder der heiligen katholischen Kirche sehen uns im Gewissen gezwungen, diese Petition Eurer Heiligkeit, dem höchsten Richter jeglicher Kontroverse in der Kirche zu unterbreiten.
Diese Petition ist eine aussergewöhnliche Handlung von Katholiken, die keinen Räpresentanten haben, der sie vor Eurer Heiligkeit mitten in dieser unerhörten Krise des Glaubens und der Disziplin, die dem Zweiten Vatikanum folgte vertreten kann.
Diese Petition ist die Ausübung des gottgegebenen Rechtes als getaufte Katholiken, ohne weitere kanonische Prozedur direkten Rekurs an den obersten Pontifex einzureichen (DS 466/861; 1830/3063; CIC, can. 212, can. 1417 § 1).
Die Gründe für diese Petition sind in der Studie Die letzte Schlacht des Teufels enthalten. Dieses Dokument präsentiert überwältigende Evidenz und wohl begründete Anklagen gegen Angelo Kardinal Sodano, Joseph Kardinal Ratzinger, Dario Kardinal Castrillón Hoyos und Tarcisio Kardinal Bertone, die alle dem Kardinalskollegium angehören, das eigentlich Eure Heiligkeit in der gerechten und umsichtigen Regierung der Kirche stützen sollte.
Nachdem wir die Evidenz geprüft haben, haben wir über die folgenden Angelegenheiten moralische Gewissheit:
Erstens: Die Botschaft von Fatima ist eine lebenswichtige Prophezeiung für unsere Zeit, deren Wahrhaftigkeit durch die aussergewöhnlichen Begleitumstände (einschliesslich eines öffentlichen Wunders vor 70.000 Personen), durch die Approbation der zuständigen kirchlichen Autoritäten, durch die Handlungen und Worte Eurer Heiligkeit selbst (einschliesslich der Eintragung des Fatima-Festes im römischen Kalender) über jeden Zweifel erhoben wurde.
Zweitens: Die Angeklagten und ihre Kollaborateure haben sich zusammengetan und verschworen, um den Versuch zu unternehmen, der Kirche durch Fehlinterpretation, Verdunklung und Vorenthaltung ein Verständnis der Fatimabotschaft aufzuzwängen, das sie jeglichen spezifisch katholischen Prophezeiungsinhaltes beraubt. Im besonderen (und mit der Hilfe eines “Kommentars” von Kardinal Ratzinger) haben die Angeklagten eine “Interpretation” der Botschaft verbrochen, die:
(a) die von der Muttergottes in Fatima ausdrücklich geforderte Weihe Russlands beiseiteschiebt und sie selbstherrlich mit einer Weihe der Welt ersetzt, in der aus fadenscheinigen politischen Gründen die Erwähnung Russlands fallengelassen wurde,
(b) betrügerischerweise den Triumph des Unbefleckten Herzens, von dem die Jungfrau prophezeite, er würde der Weihe Russlands folgen, als das fiat der Jungfrau vor 2000 Jahren, mit dem sie die Gottesmutter wurde darstellt,
(c) es wagt, das eine und einzige Unbefleckte Herz Mariae mit dem Herz eine jeden gleichzusetzen, der zu denen “reinen Herzens” gehört, die die Seligkeiten erwähnen, während die Verehrung des Unbefleckten Herzens (von dem die Jungfrau sagte, Gott wolle sie in der Welt verbreiten) zu nichts mehr als dem Suchen nach “innerer Einheit” mit Gott herabgesetzt wird,
(d) lächerlicherweise behauptet, dass der visionäre Aspekt des dritten Geheimnisses, in dem dargestellt wird, wie der Papst und mehrere Mitglieder der Hierarchie ausserhalb einer ruinierten Stadt umgebracht werden, nichts anderes bedeutet, als Seine Heiligkeit, die der Mörderhand 1981 entkommt,
(e) zum Schluss kommt, dass die Ereignisse, die im dritten Geheimnis dargestellt werden, der Vergangenheit angehören.
Drittens: Die Angeklagten haben mit dem Motiv gehandelt, die Botschaft von Fatima mit ihrem deutlichen katholischen Inhalt zu opfern und zwar einer neuen, verweltlichten, liberalisierten, ökumenischen, panreligiösen Orientierung der Kirche, die die Angeklagten und ihre Kollaborateure eisern im Namen des Zweiten Vatikanums fördern. Die Neuorientierung ist das Resultat der “Schleifung der Bastionen” die Kardinal Ratzinger so gepriesen hatte.
Viertens: Die Angeklagten und ihre Kollaborateure haben vor allem systematisch die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariae verhindert, weil die Neuorientierung sie als eine unnötige “Provokation” der russisch-orthodoxen Kirche ansieht und als eine Bedrohung des neuartigen “Ökumenismus” und “Dialoges” - völlige Neuerungen, die nichts gebracht haben, sondern nur die Opposition zur Kirche in Russland und sonstwo gefördert haben.
Fünftens: Die Neuorientierung der Kirche räpresentiert das Erreichen des öffentlich bekannten Zieles der schlimmsten Feinde der Kirche, wovor schon diverse Päpste und Prälaten vor dem Konzil warnten. Dieses Ziel ist die Liberalisierung und Instrumentalisierung der Kirche, so dass sie nicht nur aufhört, sich wirksam zu verteidigen, sondern sich sogar dem Prozess der universalen Säkularisation und Apostasie hingibt, die viel vom früheren Christentum zerstört haben und die Welt nun mit einem universalen Säkularkollektiv bedrohen, in dem die Kirche aufhören wird, irgend einen Einfluss oder Autorität zu haben.
Sechstens: Die von Kardinal Ratzinger gepriesene “Schleifung der Bastionen” hat keineswegs überraschenderweise nur Verwirrung, Glaubensverlust, Disziplinlosigkeit und den Ruin des kirchlichen Wohlstandes gebracht, worin der gegenwärtige und weltweite Sexskandal unter den Priestern und Bischöfen nur eine der unzähligen Manifestationen ist. Wie sogar Paul VI. kurz nach dem Konzil gezwungen war zuzugeben: “Der Rauch Satans ist durch irgendeinen Riss in den Tempel Gottes eingedrungen.... wurde die Öffnung zur Welt eine wirkliche Invasion der Kirche durch weltliches Denken. Vielleicht waren wir zu schwach und unvorsichtig.” Der Zustand der Dinge, den Kardinal Pacelli im Lichte Fatimas vorhergesehen hatte, ist, wie jeder sehen kann, eingetroffen.
Siebentens: Die Angeklagten haben in einem Versuch, die Komplizenschaft der römischen Kurie in dem gegenwärtigen Debakel zu verheimlichen, betrügerischerweise einen Text, der zum dritten Geheimnis von Fatima gehört der Kirche und der Welt vorenthalten. Dieser Text enthält mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Worte der Jungfrau, die ihrem unvollständigen Satz in den vierten Memoiren von Schwester Lucia folgen: “In Portugal wird das Dogma des Glaubens immer erhalten bleiben etc.” Diese Worte, davon sind wir überzeugt, sagen die heutige Kirchenkrise voraus und liefern die Mittel, sie zu vermeiden oder zu beenden. Wie Kardinal Pacelli (später Pius XII.) im Lichte der Botschaft von Fatima sagte:
Ich bin besorgt ob der Botschaften der seligen Jungfrau an Lucia in Fatima. Marias Beharren auf den Gefahren, die die Kirche bedrohen, ist eine göttliche Warnung vor dem Selbstmord der Veränderung des Glaubens in ihrer Liturgie, ihrer Theologie und ihrer Seele.... Ich höre um mich die Neuerer, die die heilige Kapelle abtragen wollen, die universelle Flamme der Kirche zerstören wollen, die ihren Schmuck zurückweisen und sie so weit bringen wollen, für ihre Vergangenheit Reue zu empfinden.
Der Tag wird kommen, an dem die zivilisierte Welt ihren Gott verleugnen wird, an dem die Kirche zweifelt, wie Petrus zweifelte. Sie wird versucht werden zu glauben, dass der Mensch Gott wurde. In unseren Kirchen werden die Menschen vergeblich nach der roten Lampe suchen, wo Gott sie erwartet. Wie die, vor dem leeren Grab weinende Maria Magdalena, werden sie fragen: “Wo haben sie Ihn hingebracht?”
Was Kardinal Pacelli vorhersah, ist eingetroffen. Nachdem er diese Entwicklungen aber im Lichte Fatimas vorhersah, mussten sie im dritten Geheimnis erwähnt werden, sintemal die bisher bekannten Passagen des Geheimnisses von Fatima nichts dergleichen sagen.
Eure Heiligkeit selbst scheint auf das dritte Geheimnis angespielt zu haben in Eurer Predigt am 13. Mai 2000, die die Kirche warnt, sich vor dem Schwanz des Drachen in acht zu nehmen, der ein Drittel der Sterne vom Himmel fegt, was im allgemeinen als die Seelen von Priestern und Ordenleuten angesehen wird. Es scheint, dass Eure Heiligkeit von den Beratern zurückgehalten wurde, einschliesslich von einem oder mehr unter den Angeklagten, um sich auf diese verschleierte Referenz auf das dritte Geheimnis zu beschränken, das zur Gänze zu veröffentlichen, Eure Berater ebenfalls verhindert haben.
Achtens: In ihrer Bemühung für die Neuorientierung der Kirche, haben die Angeklagten (mit besonderer Hilfe von Kardinal Hoyos, dem Präfekten der Kleruskongregation) P. Nicholas Gruner verfolgt und versucht, bei den Gläubigen unmöglich zu machen, weil er die legitime Opposition gegen ihre Versuche, die Fatimabotschaft mit ihren katholischen Inhalten aus dem Weg zu räumen räpresentiert. Gleichzeitig aber schaffen die Angeklagten und ihre Kollaborateure es nicht, wirksame Disziplinarmassnahmen gegen die wirklichen Feinde der Kirche innerhalb ihrer Struktur zu setzen, obwohl sie die Kirche dem Rauch Satans geöffnet haben.
Neuntens: In ihrer Bemühung, ihre falsche Interpretation der Botschaft von Fatima zu bewahren, haben die Angeklagten und ihre Kollaborateure ein ungerechtes Regime des Schweigens und der Geheimhaltung Schwester Lucia auferlegt, während sie versuchten, sie unter Druck dazu zu bringen, ihre Falschheiten zu bestätigen. Währenddessen ist keinem objektiven Besucher erlaubt, Schwester Lucia aufzusuchen, um alle die angeblichen plötzlichen “Änderungen” in ihrem sonst über sechs Jahrzehnte unverrückbaren Zeugnis zu untersuchen, nämlich, dass die Muttergottes nur die Weihe Russlands nicht der Welt verlangt hatte und das genau deshalb, weil Gott will, dass die Welt versteht, dass es nur die Macht Seiner durch die Gottesmutter vermittelte Gnade war, die Russland auf wunderbare Weise bekehrt hat. Weiterhin sind fast alle der 24 Bände, die P. Joaquin Alonso über Fatima gesammelt hat und die zweifellos viele Fragen über das dritte Geheimnis und die Botschaft von Fatima im Ganzen offenbaren, mehr als 25 Jahre nach ihrer Abfassung immer noch hinter Schloss und Riegel.
Zehntens: Diese wahrhaftige Verschwörung der Angeklagten, die Kirche der Vorteile der authentischen Botschaft von Fatima zu berauben, hat die Kirche davon abgehalten, das was die Jungfrau von Fatima gefordert hatte zu vollbringen: Die Weihe Russlands - namentlich - an das Unbefleckte Herz, die folgende Bekehrung Russlands, den Triumph des Unbefleckten Herzens, die Rettung vieler Seelen und den Frieden in der Welt.
Elftens: Als direktes Resultat der Handlungen der Angeklagten, haben die Kirche und die Welt den Verlust von unschätzbaren zeitlichen und geistlichen Wohltaten zu beklagen, die nur annähernd in der wundersamen Verwandlung Portugals zu sehen sind, nachdem es öffentlich 1931 dem Unbefleckten Herzen Mariae geweiht worden war - Wohltaten, von denen sowohl der Patriarch von Lissabon als auch Schwester Lucia sagten, sie würden die ganze Welt umfassen, wenn Russland dem Unbefleckten Herzen geweiht würde.
Zwölftens: Was auch immer die Angeklagten für subjektive Absichten haben mögen, sie haben das begangen, was objektiv ein Verbrechen gegen die Kirche und die Menschheit ist. Ihre Unterwanderung der Botschaft von Fatima exponiert uns alle der unmittelbaren Bedrohung durch Kriege, Hunger, weitere Verfolgungen der Kirche, weiteres Leiden für Eure Heiligkeit oder Euren Nachfolger, die Vernichtung mehrerer Nationen und den Verlust von Millionen von Seelen - das alles, wie die Muttergottes gewarnt hatte, würde der Weigerung folgen, ihre Forderungen zu erfüllen.
Dreizehntens: Aus diesen Gründen bedeutet die weitere Ausübung ihrer Autorität von seiten der Angeklagten eine klare und unmittelbare Gefahr für die Kirche und die Welt, die nur Eure Heiligkeit beiseite schieben kann.
Darum bitten wir Eure Heiligkeit dringendst um die folgenden Handlungen:
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Die sofortige Weihe Russlands - namentlich - an das Unbefleckte Herz Mariae, durch Eure Heiligkeit mit all den Bischöfen der Welt in einer feierlichen und öffentlichen Zeremonie.
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Die vollständige Enthüllung des dritten Geheimnisses von Fatima.
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Eine Beendigung des Schweigens und der Geheimhaltung, die Schwester Lucia aufgezwungen wurden, sodass sie zu objektiven Zeugen sprechen kann, frei und ohne Einschüchterung.
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Die Veröffentlichung von P. Joaquin Alonsos 24 Bänden mit den zur Botschaft von Fatima gehörenden Bänden, die seit 1975 unterdrückt wurde.
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Die Entfernung der Angeklagten aus ihren jeweiligen Positionen und ihren Ersatz durch Prälaten, die mit dem Heiligen Vater in der Erfüllung der Forderungen der Muttergottes von Fatima zusammenarbeiten werden.
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Eine Beendigung der Verfolgung von P. Nicholas Gruner, sowie von anderen treuen Priestern, die richtigerweise mit den traditionellen Lehren und Praktiken der Kirche fortfahren und deren Gewissen die Neuorientierung zurückweisen.
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Unmittelbare Interventionen des Heiligen Stuhles, durch apostolische Visitationen, Untersuchungen, sofortige Disziplinarmassnahmen, um die Schuldigen zu bestrafen, statt den Unschuldigen, und um die vielen Elemente der katholischen Tradition (einschliesslich des traditionellen Lebens und der Formation im Seminar), die in der Durchführung der Neuorientierung seit dem Zweiten Vatikanum verfolgt werden. Dieser Prozess muss offensichtlich durch wirklich wirksame Massnahmen seitens der römischen Kurie beginnen, um die katholischen Seminare, Pfarren und Kurien von den homosexuellen und pedophilen Eindringlingen zu befreien, die unzählige Opfer verletzt und der Kirche nur Schande gebracht haben.
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Die Förderung der Herz Mariae Sühnesamstage und der täglichen weltweiten Rezitation des Rosenkranzes, um die Krise in der Kirche und der Welt zu beenden.
Das ist unsere Petition, Euer Heiligkeit. Wir reichen sie mit all dem nötigen Respekt und der Verehrung für Euer hohes Amt als Stellvertreter Christi ein, aber auch mit der Dringlichkeit, die unsere gefährliche Situation verlangt. Denn die gegenwärtigen Leiden der Kirche und der Welt sind gar nichts im Vergleich zu dem, was kommen wird, wenn der Kurs, der von denen, die die Botschaft von Fatima verachten eingeschlagen wurde, nicht geändert wird.
Eure treuen Diener in Christo,


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